Die Fichtelberg 24 Stunden MTB Challenge

Das 24 Stunden Mountainbike Rennen in Chemnitz mit über 700 Startern

Ein Tatsachenbericht vom wohl härtesten Einsatz des Eylteams

Als wir voller Euphorie der Frage nach der Teilnahme an diesem Event zustimmten, wusste wohl keiner so recht, auf was wir uns da einlassen. Gut, dachten wir, ist ne tolle Sache ein bisschen Radfahren und Spaß dabei. Wir sind ja schließlich ein Achter Team, zusammengefunden aus dem gesamten Technikzentrum, da ist genügend Pause dazwischen. Nun und wer sind die geistigen Eltern dieser Reifeprüfung?



Wer sonst!!!

Aber gut: wir waren fest entschlossen das Rennen mitzufahren und durchzukommen, die ganzen 24 Stunden bis zum Schluss. Gut gelungen fanden wir die Organisation unserer Teambetreuung, welche mit reichlichem Aufwand betrieben wurde und für das leibliche, körperliche und geistige Wohl gesorgt haben.

die Verpflegung Falk die gute Seele René der Bratmaxe

Natürlich gibt es wie bei jedem sportlich, fairem Wettbewerb eine geheime Waffenkammer und einen, der immer alles pflegen, reparieren und für das Finish- Tuning ständig im Einsatz ist.

  Thomas von der Radfabrik

Natürlich geht es wie bei jedem Rennen mit einer Fahrerbesprechung und Einweisung aller Teilnehmer los. Das hat in diesem Fall Renè von der Radfabrik als Teambetreuer übernommen.



Daniel, René und Martin

Unser Team bestand aus sieben Herren und einer Dame; nun mussten wir noch den ersten Starter bestimmen. Aber Männer wie wir nun mal sind, schicken als Erste die Dame ins Rennen. „Die feinen Herren“ Michaela jedoch hat Biss und startet als Erste.

und so geht Michaela von Eyltex zum Start

Die Runden wurden mittels Transponder gezählt und die Zeiten genommen. Die Übergabe erfolgte wie beim Staffellauf. Aber wir wollten nicht zwingend gewinnen, da in unserem Team keiner aktiv Radsport betreibt, sind wir einfach die Runden komplett nach besten Kräften durchgefahren. Das Ende der Runde sieht dann so aus. „der Nächste bitte“


Die Strecke

Beim schnüffeln bei den Profis mussten wir dann auch feststellen, dass unsere Art der Erwärmung irgendwie eine Andere gewesen ist.

und nun Jens und Daniel, was für ein Spaß

Den Platz erkunden, das Team bei der Übergabe anfeuern machen wir natürlich wie die Gladiatoren, ein starker Auftritt ist einfach alles



Christian, Martin, Thomas, Jens und Jens v.l.

Ganz nett fanden wir auch den Besuch von Kollegen aus dem Technikzentrum und dem Erlebniszentrum, wobei auch der Spaß nicht auf der Strecke geblieben ist.

Eine mangelhafte Sache sollte noch erwähnt werden: mangelhaft- die Toiletten waren viel zu wenig und zu weit weg, für über 700 Sportler + Betreuer und Besucher die das Wasser nicht nur trinken, sondern eher filtern. Jeder Radfahrer muss über 3 Liter am Tag trinken und kann nicht nur speichern…

Schei…

Am härtesten jedoch war eine, lange und schlaflose Nacht im Camp. Durch die ständigen Wechsel der Fahrer ist nicht wirklich Ruhe eingezogen und so sehen Teilnehmer aus die nach etwas Ruhe suchten.

Und dann ist die Nacht vorbei und wir sammeln noch einmal alle Kräfte um den Zieleinlauf der letzten Runde beizuwohnen. So gehen wir geschlossen zum Zieleinlauf, voller Stolz und Freude 24 Stunden sportlicher Herausforderung bestanden zu haben.

Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung und eine gute Erfahrung für jeden einzelnen, untrainierten Teilnehmer unseres Teams. Einige davon wollen sogar im nächsten Jahr erneut an den Start gehen, jedoch dann nicht so derart unvorbereitet.


Jens Schreiber



Team F3
Startnummer 6